DVMB Landesverband Bayern e.V. Gruppe München

Die DVMB-Gruppe München ist eine der ersten DVMB-Gruppen überhaupt. Ihre Wurzeln reichen bis ins Jahr 1980 zurück, als einige Morbus-Bechterew-Patienten der Krankengymnastikpraxis Reichel in Schwabing nach ihrer Gymnastik zu gemeinsamem Gedanken- und Erfahrungsaustausch zusammenkamen und Kontakt zu der im April desselben Jahres in Schweinfurt gegründeten Deutschen Vereinigung Morbus Bechterew e.V. (DVMB) aufnahmen. Die Gruppe wuchs, eine zweite kam 1981 im Arbeiterwohlfahrt-Zentrum Neuperlach hinzu. Am 7. April 1982 schließlich fand mit 27 Teilnehmern die offizielle Gründungsversammlung als örtliche Gruppe der DVMB statt. Zum Gruppensprecher wurde Wolfgang Klimsch gewählt. Er übt dieses Amt ununterbrochen bis heute aus.

Die besten Kommunikationsmöglichkeiten einer Selbsthilfegruppe sind die Treffen, die Vorträge und die gemeinsamen Veranstaltungen. Sei es das Treffen von Betroffenen im Anschluss an eine Gymnastikstunde, wo man sich spontan oder regelmässig noch auf ein Glas Bier oder ein Spezi trifft, oder gemeinsame Unternehmungen.

Um unsere Gymnastikgruppen möglichst effektiv zu gestalten, engagierten wir uns bei Fortbildungsveranstaltungen für Krankengymnasten. So stellten sich unsere Mitglieder mehrfach als Demonstrations- und übungspatienten zur Verfügung, und profitierten dabei auch persönlich von manchen Tipps für ihre eigene Gymnastik. Im Rahmen eines Pilotprojekts der BfA veranstalteten wir 1987 selbst zusammen mit der Gesellschaft für medizinische Assistenzberufe in der Rheumatologie eine Wochenendfortbildung für Krankengymnasten aus ganz Bayern.

Ein wichtiges Thema ist auch die Öffentlichkeitsarbeit, der Morbus Bechterew soll keine unbekannte Krankheit bleiben. Es ist ja vielleicht ja noch ganz witzig, wenn eine Rechnung an Herrn Morbus Bechterew, Kidlerplatz 8 zugestellt wird, aber Gehör bei Politikern und Sozialleistungsträgern finden wenn überhaupt nur große und bekannte Gruppierungen. Wir haben Informationsstände in der Fußgängerzone, bei Gesundheitsmessen und Behindertentagen, informieren Krankenkassen, Ärzte, Apotheken und Krankengymnasten und erreichen zahlreiche Presseveröffentlichungen. Unsere München-Broschüre und Gruppenrundschreiben leisten dabei neben dem Informationsmaterial des Bundesverbandes gute Dienste.